Lic. phil. Thomas Weber
 
 

Selbsthilfe oder "Selbstmanagement" als Therapieansatz hat zum Ziel, Menschen zu besserer Selbststeuerung anzuleiten und möglichst aktiv zu einer eigenständigen Problembewältigung zu befähigen.

Wenn also dieser systematische Lern- und Veränderungsprozess erfolgreich abläuft, ist jemand wieder in der Lage, sein Leben ohne externe professionelle Hilfe in Einklang mit seinen Zielen zu gestalten.


In meiner therapeutischen Arbeit richte ich mich nach dem Konzept des Selbstmanagement nach Kanfer et al., welches davon ausgeht, dass Menschen mehr oder weniger gut in der Lage sind, mit alltäglichen Schwierigkeiten auch ohne professionelle Hilfe zurande zu kommen. Falls allerdings die Belastung gewisse Grenzen überschreitet, kann eine Therapie dazu beitragen, Menschen (im Rahmen einer zeitlich begrenzten Intervention) konkrete Hilfestellung zu geben.


Transparenz, zeitliche Begrenzung und der Einsatz psychologischer Prinzipien in der aktuellen Lebenssituation sollen dem Ziel dienen, jemanden wieder zur Autonomie und zum eigenen verbesserten Umgang mit Problemen zu befähigen.


Eine Therapie nach diesem Ansatz soll also Menschen dabei helfen, ihr Handeln selbst zu steuern, damit sie auch nach Ende der Therapie weniger von äusseren Bedingungen abhängig sind.

Was bedeutet „hilfe zur selbsthilfe?“
Praxis für Psycho-therapie
Fachpsychologe für Psychotherapie FSP